Eine Christus - Meditation

Die zentrale Botschaft der Auferstehung:
"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten"
Christus kündigte SEINE Auferstehung bereits vorher an
"ICH-BIN die Auferstehung und das Leben"
Christus hat mit dieser Aussage Auferstehung und Leben untrennbar miteinander verbunden.
Für heute heißt dies >
"Ich-Bin auferstanden - und ich lebe"
Wo lebt ER heute? - im Himmel? - in der Welt? - in uns? -
wo suchen wir IHN?
Die erste Botschaft nach der Auferstehung verkündeten Engel, sie ist wie ein Paukenschlag >
"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten" (Luk 24,5)
Der große Stein ist weg - jede Beschränkung ist aufgehoben - der Tod ist hinter sich gelassen - das Leben steht offen -
der LEBENDE ist bei den Lebenden
Wo finden wir den LEBENDEN?
"Seid gewiss, ICH-BIN bei euch alle Tage - bis zum Ende der Welt" (Matth. 28,20)
ER ist bei uns, ER kommt zu uns
Christus geht durch verschlossene Türen in verschlossene Räume, von ängstlichen Menschen selbst verschlossen -
ER kommt in unsere Mitte - in unsere Herzen
ER kommt mit den Worten >
"Friede sei mit euch!" (Luk. 24,36)
Christus tritt in Situationen ein, die trostlos erscheinen, die Angst machen, wo nach menschlichem Ermessen keine Hoffnung mehr ist -
Friede mit IHM, vertreibt die Angst
ER fordert uns auf>
"Streck deine Hand aus" (Joh. 20,27)
Christus fordert uns Menschen auf, die Hand nach IHM auszustrecken - IHN, den LEBENDEN zu berühren, IHN anzufassen - seine Wirklichkeit "zu begreifen"
"Selig sind,die nicht sehen und doch glauben"
damals wie heute
"Glaubt an mich!" (Joh. 14,12)
Christus fordert uns Menschen auf, ihm zu vertrauen -
SEINEN Worten - SEINEN Taten - an SEIN Kreuz, das ER aus Liebe annahm - an SEINE Auferstehung
Glauben heißt > "österlich werden"
den LEBENDEN mit in das eigene Leben mit einzubeziehen -
im Glauben an IHN, im Vertrauen auf IHN zu leben
"Begreift ihr denn nicht?" (Luk. 24,25)
Wir sind IHM ein Herzensanliegen - ER will so sehr, dass wir IHN begreifen - nicht mit dem Kopf - nicht mit dem "Gesetz" - sondern mit dem Herzen - ER will, dass uns die "Augen aufgehen" - dass wir IHN im tiefsten Innersten verstehen - IHN, den LEBENDEN
ER lässt uns nicht "billig davonschleichen", wie uns die Geschichte von Emmaus zeigt - sonst wäre SEIN Kreuz wertlos und damit auch SEINE Auferstehung
Die Auferstehung hat nicht für den Himmel stattgefunden, sondern für uns Menschen -
Wenn wir SEINE AUFERSTEHUNG begreifen , das heißt, IHN mit in all unsere Lebenssituationen mit einbeziehen, dann ist ER nicht umsonst gestorben und auferstenden.
CHRISTUS ist auch heute noch bereit, dem Leben zu dienen - uns, den Lebenden.
Christus will das Leben!
ER will, dass wir selbst neue LEBENDE werden
"Wirf dein Netz auf der rechten Seite aus" (JOH: 21,6)
Auf Christus zu vertrauen, das gibt Fülle -
IHN mit in unser Lebens-Boot zu nehmen
damals wie heute
Christus ist die Fülle des Lebens


Meditation und Bilder von Fritz Keller