Memhölz (Allgäu) / Thuine / Tonndorf / Vallendar
Allgemeine Informationen zu unseren Tagungen:
Schwerpunkte sind Vorträge, Meditationen, Gruppenarbeit, Fürbitten und Heilbehandlungen für kranke und notleidende Menschen. Wichtig ist uns, das Leben aus geistiger Sicht zu sehen und es mit dem Alltag zu verbinden.
Auf unseren Tagungen geben wir gerne unsere Erfahrungen und unser Wissen an andere Menschen weiter.
Die Seminare und Treffen der DVGH finden zumeist in der wohltuenden Atmosphäre kirchlicher Häuser statt.

Tagung in Thuine 12. bis 14. Juni 2026
„Atem und Heilung“
Unsere nächste Frühjahrstagung findet vom 12. bis 14. Juni 2026 im Gästehaus St. Agnes des Kloster Thuine (Emsland) statt.
Unser Thema ist „Atem und Heilung“, und wir laden euch herzlich ein dabei zu sein, wenn wir über Gedanken zu „Der Atem Gottes“ und „Heil werden durch bewusstes Atmen“ sprechen werden. Unser Atem verbindet uns mit dem Augenblick, dem Hier und Jetzt. Wie wir atmen, das ist Ausdruck unseres Befindens und Empfindens.
Atmen stärkt uns – Atmen ist Leben!
Wie immer legen wir die Hände auf und halten Krankenfürbitte. Es bleibt Zeit für persönliche Gespräche und gemeinsamen Austausch, außerdem gehen wir zusammen in die Stille und am Morgen erspüren wir den Körper. Das Programm wird zeitnah im Internet veröffentlicht.
Zwei Übernachtungen im Doppel- oder Einzelzimmer inklusive aller Mahlzeiten kosten voraussichtlich 190€ im EZ, bzw, 170€ im DZ. Die Tagungsgebühr beträgt 110€ (90€ für Mitglieder).
Anmeldung bei Maria Koopmann: Tel. 05908 – 1689.
Adresse: Gästehaus St. Agnes Thuine, Klosterstraße 14, 49832 Thuine
Tel. 05902 – 501-540
Wir freuen uns auf unser Beisammensein
Emil Leufgen, Maria Koopmann und Angelika Thöing
Tagung in Memhölz (Allgäu) 6. bis 9. November 2026

Einladung zum Seminar im Allgäu, vom 06.11. bis 09.11.2026
(Haus der Familie, Schönstatt auf‘m Berg 68,
87448 Waltenhofen-Memhölz)
Wir beginnen am Freitag, dem 06.11.26 um 17:00 Uhr mit der Seminareröffnung, davor ab 15:30 Uhr Begrüßungskaffee, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind. Nach dem Abendessen um 18:00 Uhr gehen wir in die jeweiligen Gruppen. Das Seminar endet am Montag, dem 09.11.26 nach dem Mittagessen.
Ein Wort zur An- und Abreise:
Das Seminarhaus liegt auf einem Höhenrücken über dem Niedersonthofener See. Die kleine Straße dahin ist „allgäutypisch“: kurvig und steil. Um diese Jahreszeit muss man im Allgäu in punkto Wetter quasi mit allem rechnen. Wir empfehlen entsprechende Winter-Ausrüstung!
Wer mit dem Zug anreist, kommt bis Kempten/Allgäu oder Martinszell. Sinnvollerweise bietet das Haus Schönstatt auf’m Berg einen Shuttle-Service an. Bei Bedarf bitte beim Haus vorher anmelden.
Das Seminar steht unter dem Thema:
„In Liebe leuchtest du“
Die einzelnen Gruppen setzen dabei ihre jeweils eigenen Akzente.
Auf dem Programm stehen unter anderem:
QiGong vor dem Frühstück, Morgenimpulse, meditatives Tanzen, ein Gottesdienst, Händeauflegen am Samstag und Sonntag im Plenum, Krankenfürbitte am Abend und natürlich besonders die Gruppenstunden.
Gruppe 1: Einsteigergruppe – auch offen für andere
Gertrud Strehler und Bernadette Proess
Gruppe 2: Arbeit am Thema und aktive Meditationsformen
(QiGong, Collage und Malen)
Renate Hecht und Peter Hatzl
Gruppe 3: Arbeit am Seminarthema, Meditation und
Achtsamkeitsübungen, Erfahrungsaustausch, Hände auflegen
Eva Wintergerst und Ruth Mattar
Seminargebühr:
Anmeldung bis 17.07.26 120.-€ für Mitglieder, 150.-€ für Nichtmitglieder
Anmeldung bis 06.09.26 140.-€ für Mitglieder, 170.-€ für Nichtmitglieder
Sollten bis zum 06.09.2026 nicht genügend Anmeldungen vorliegen, wird das Seminar, um Stornokosten gegenüber dem Haus und finanziellen Schaden von der DVGH abzuwenden, abgesagt!
Das Vorbereitungsteam freut sich auf erfüllende Tage an diesem besonderen Ort!
Alle Zimmer verstehen sich mit Vollpension.
Zimmer mit Balkon (Bergsicht) 88.-€/Tag/Person
Zimmer ohne Balkon/Familienzimmer 83.-€/Tag/Person
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt pro Person 14,00 €/Tag
Der Kurbeitrag (Kurtaxe) beträgt pro Person 2,50 € /Tag
Es gibt vegetarische Kost und Normalkost. Diätwünsche/Unverträglichkeiten etc. spätestens 2 Wochen vorher dem Seminarhaus mitteilen.
Wer sich finanziell überfordert sieht, kann uns gerne wegen Unterstützungsmöglichkeiten ansprechen.
Eure Anmeldung sendet ihr bitte an Waltraud Hartmann: hartmann.wwmb@t-online.de
Gruppenwünsche gerne mitteilen! Wir versuchen, die Einteilung entsprechend vorzunehmen.
Hier noch ein Impuls zum Thema:
Berufen um zu leuchten
Im Prolog der Bergpredigt, im Anschluss an die Seligpreisungen, hören wir Jesus sagen: „Ihr seid das Salz der Erde“ und weiter „Ihr seid das Licht der Welt“. Er bringt dazu für seine Zuhörer ganz praktische Vergleiche aus dem Alltagsleben, und er verpackt damit eine uralte Weisheit, die in den heiligen Texten der alten Hochkulturen – zum Beispiel in den Mysterienschulen Ägyptens – an die Schüler und Adepten, später an urchristliche Mönche weitergegeben wurde:
Gott ist das allesdurchdringende Licht und wir sind seine Geschöpfe.
Seine Botschaft ist eine ständige Er-innerung an unsere Lichtnatur und eine Einladung zum tiefen Hineinspüren in unser Inneres. Diese Innenwelt ist manchmal nicht so leicht zugänglich in unserer lauten, hektischen Welt.
Was helfen kann, ist achtsames Atmen und die benediktinische Grundregel: „Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden.“
Also im Stille-werden und innigen Lauschen Richtung Herz, in der Ausrichtung auf und in der Öffnung hin zur alles durchdringenden und durchschwingenden Geistkraft Gottes:
Diese höchste Schwingungsfrequenz ist Licht, ist reinste Liebe. Sie strahlt uns aus jedem Geschöpf, in jeder lebenden Zell-DNA entgegen und kann mit modernster Technik heute problemlos dargestellt werden (für jene, die einen wissenschaftlichen Gottesbeweis brauchen). Keine Sekunde könnten die Geschöpfe (Mensch, Tier, Pflanze) existieren, wenn die Lichtquanten oder Photonen nicht alle Stoffwechselprozesse mit ihrer hohen Lichtenergie am Laufen hielten.
Immer, wenn wir uns bewusst auf die Göttliche Lichtquelle ausrichten – im Gebet, in der Kontemplation, in der Heilbehandlung – kann uns vermehrt diese hohe Energie durchfluten. Die Altvorderen wussten um unsere Lichtnatur. Sie konnten es sehen und spüren, wenn ein Mensch in dieser innigen Verbindung mit dem Himmel, mit Gott, stand: sie sprachen von „Erleuchtung“, sie malten Heiligenscheine um deren Köpfe und sie sprachen von „Charisma“, wenn diese eine „flammende“ Rede hielten.
Oder sie besangen zum Beispiel Christus, das Licht, in der ostliturgischen Osternacht beim Entzünden der Osterkerze mit folgendem Hymnus:
„Du Licht vom Lichte, du zeigst uns das Antlitz des Vaters,
in Liebe leuchtest du, Jesus Christus“
Seit unsere Seminarthemen im Süden immer wieder um das große, wundervolle Thema „Licht“ kreisen, singen wir voller Inbrunst diesen mehrstimmigen Hymnus jedes Jahr in unserem Gottesdienst.
Und für dieses Jahr im November haben wir „In Liebe leuchtest du“ als unser Seminarthema gewählt, als liebevolle Einladung, uns gegenseitig immer wieder darin zu bestärken, uns als Licht zu erinnern und es in unsere Welt zu tragen.
Je düsterer und angstbesetzter unsere Welt sich anfühlt, je narkotisierender sie uns im Dämmerschlaf halten will, desto dringlicher ist es, uns gegenseitig aufzuwecken und unser Licht zu bündeln und zu verbreiten.
Genau das ist auch die Botschaft eines Textes von Marianne Williamson aus ihrem Bestseller „Rückkehr zur Liebe“. Diese Worte zitierte Nelson Mandela 1994 bei seiner Antrittsrede als Präsident von Südafrika (Vor seiner Wahl kämpfte er jahrzehntelang gegen die Apartheid und saß deshalb 30 Jahre im Gefängnis):
„Unsere tiefste Angst ist nicht die vor unserer Unzulänglichkeit.
Unsere tiefste Angst ist die Angst vor unserer unermesslichen Kraft.
Es ist das Licht in uns, nicht die Dunkelheit, die uns am meisten ängstigt.
Wir fragen uns: Wer bin ich, dass ich von mir sage,
ich bin brillant, ich bin begabt und einzigartig.
Ja, im Grunde genommen: Warum solltest du das nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, hilft das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du glaubst,
zusammenschrumpfen zu müssen,
damit sich die Leute um dich herum weniger unsicher fühlen.
Wir sind geboren, um den Glanz Gottes zu offenbaren, der in uns ist.
Gottes Glanz ist nicht nur in wenigen von uns,
Gottes Glanz ist in jedem Menschen.
Wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen ebenfalls die Erlaubnis, ihr Licht scheinen zu lassen.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreien,
befreien wir mit unserer Gegenwart auch andere.“
„Ihr seid das Licht der Welt“ ist also keine Feststellung, sondern eine dringliche Aufforderung und Berufung, zu leuchten in unserer Welt.
Gertrud Strehler

